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11.03.2019

Ab- und Ausleitende Verfahren beim Tier
VAV1 1905

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren; und wo sie dies nicht selbst fertig bringt, dort mache ein Loch in die Haut und lasse schädliche Stoffe heraus" (Paracelsus)."Gesundheit ist Ordnung, Krankheit ist Chaos" (Ayurveda) Ausscheidungsverfahren sind Behandlungsmethoden, die eine jahrtausendalte Tradition besitzen. Sie basieren auf der Erkenntnis, dass Krankheiten und Schmerzen aufgrund gestörter Stoffwechselprozesse in den Zellen und Zellzwischenräumen entstehen. Da die Zellen aufgrund dieser gestörten Prozesse nicht mehr optimal ernährt und entleert werden können, kommt es zu Fehlfunktionen und die Entgiftung wird massgeblich behindert. Unter Ausscheidungsverfahren wird eine Vielzahl verschiedenster Anwendungen zusammengefasst, welche alle zum Ziel haben, den Körper anzuregen belastende Stoffe auszuscheiden, um damit den Heilungsprozess anzuregen.


Kurs Inhalt

­ Geschichte
­ Grundlagen, Regeln und Prinzipien von Ab- und Ausleitenden Verfahren
­ Hygiene
­ Ausscheiden über folgende Ausscheidungsorgane: Lunge, Leber, Darm, Niere, Haut, Gefässe
­ Blutegeltherapie
-Wickel
­ Indikationen, Kontraindikationen, Wirkungen und Durchführung
­ Fertigkeitentraining


Kurs Zeiten
Lernzeit:
6 Stunden
Präsenz Zeit:
14 Stunden
Total:
20 Stunden



Voraussetzung

Tiermedizinische Grundlagen


Ziel

- können die Prinzipien und Regeln der Ausscheidungsverfahren situationsgerecht umsetzen und anwenden
- können erlernte Ausscheidungsverfahren mit korrekter Indikation selbstständig am Tier anwenden
- kennen und beachten die Indikationen, Kontraindikationen und Reaktionen der Ausscheidungsverfahren
- können die erforderlichen hygienischen Massnahmen aufzählen und sie demonstrieren


Kompetenz

Sie sind in der Lage diese Verfahren gezielt und fachlich korrekt in Ihrer Berufspraxis einzusetzen.

Ab- und Ausleitende Verfahren beim Tier
VAV1 1905