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Infoabend
02.10.2019

Peter Yvonne

Naturheilpraktikerin


Biokinematik

In der Biokinematikwerden zuerst Bewegungsabläufe und die Beweglichkeit des Patienten beobachtet und eine körperliche Untersuchung am Patienten durchgeführt. Der Zustand der Muskulatur und Gewebe wird durch das Ertasten von Veränderungen und Spannungen festgestellt. Lokale Spannungen können direkt an Mechanorezeptoren über Druckpunkte angegangen werden. Durch eine spezifische manuelle Drucktechnik kann der Mechanorezeptor stimuliert werden, dadurch reguliert die Faser Ihren Regelkreis neu, gibt an Spannung nach und eine Beweglichkeitsänderung tritt ein. 

Um Nachhaltigkeit zu erreichen ist das Umtrainieren der Muskulatur notwendig. Das geht nur durch Eigenaktivität. Mit spezifischen Übungen wird ein Längenwachstum der verkürzten/verkrampften Muskulatur eingeleitet und somit die Bewegungsmechanik korrigiert. So wird der Zug auf die Sehnen (Muskeln) und die Kompression der Gelenke geringer.

 

Craniosacral Therapie

Die craniosacrale Therapie ist eine feine Körpertherapie, die ihre Ursprünge in der Osteopathie hat. Das Craniosacrale System erstreckt sich von den Schädel- und Gesichtsknochen (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Die beiden Pole, Schädel und Kreuzbein, bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkshäuten eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit rhythmisch pulsiert. Diese dient unter anderem als Stossdämpfer dem Schutz unseres Nervensystems. Das Cranisacrale System steht zudem in enger Wechselbeziehung zu Gefäss-, Lymph-, Hormon-, Muskel- und Skelettsystem sowie dem Atemgeschehen. Die therapeutische Unterstützung und Regulierung des craniosacralen Systems beeinflusst deshalb all diese Regelkreise positiv. 

Diese Therapie ist eine sehr sanfte, respektvolle und bewusste Annäherung an die Ganzheit des Patienten.